Schulleben

Spendenaufruf für die Winterarbeiten im Gartenbau

Wir haben eine reiche Ernte in dieser Gartensaison eingefahren. Die Beete sind abgeerntet, Gründüngung eingesät und unsere Komposthaufen sind sorgfältig aufgesetzt. Nun können die unzähligen Helfer unter den Bodenlebewesen ihre Arbeit verrichten und wir hoffen auf eine ebenso reiche Ernte im nächsten Jahr.
Auf dem Haus- und Hoftag hat die Elternschaft der 7. Klasse ein Stück Garten in der Mühlenstraße soweit vorbereitet, dass im Frühjahr hier ein Kräutergarten entstehen kann, der das Herzstück und ein Mittelpunkt des Gartens werden soll. Dazu mussten jede Menge Wurzeln, Gestrüpp und Bauschutt aus dem Boden entfernt werden; eine schweißtreibende Arbeit, die mit viel Elan und Spaß bewerkstelligt wurde. Vielen Dank für den Einsatz!
Über Winter werden wir im Gartenbauunterricht mehr häuslichen Arbeiten nachgehen, wie Adventskränze binden, Bienenwachskerzen ziehen und Äpfel dörren und entsaften. Dazu brauchen wir dringend Sachspenden: Falls jemand Äpfel, Bienenwachsreste und Nobilistannengrün zur Verfügung stellen kann, wären wir sehr dankbar.

Mit herzlichen und herbstlichen Grüßen,


die Gartenbaulehrer Catrin Brandt und Jürgen Petersen

Wohltuend erfolgreich: Unsere MSA-Premiere

Nun haben wir ihn also hinter uns: den allerersten Durchgang des Mittleren Schulabschlusses. „Wir“, das sind einerseits die 11. Klasse, die sich in den Prüfungsfächern Deutsch/ Englisch/ Mathe/ Bio und, als Wahlmöglichkeit, in Geschichte bzw. Geografie und in Physik bzw. Chemie darauf vorbereitete... und es weit überwiegend mit höchst erfreulichen Bewertungen dann auch schaffte.

Andererseits sind unter „wir“ auch die Lehrkräfte zu verstehen, die in den eben genannten Fächern das optimale Prüfungs-Bestehen nach bestem Wissen und Gewissen vorbereiteten und/ oder auch noch selbst als Prüfende fungierten, sofern es sich nicht um schriftliche (und damit Bremen-zentrale) Prüfungen handelte. Und man kann es nicht anders sagen: Auch wir Lehrkräfte hatten ein bisschen Muffensausen bei dieser Premiere, denn immerhin blickte uns ja als „übergeordnete Instanz“ die Erwachsenenschule – wo die Prüfungen auch durchgeführt wurden – zwar wohlwollend, aber letztlich doch auch von Amts wegen kritisch auf die Finger.

Wie ich schon schrieb: Die Bewertungen, d.h. die MSA-Zeugnis-Noten, die dabei herauskamen, übertrafen z.T. unsere kühnsten Hoffnungen; so gab es beispielsweise Fächer, in denen die Schülerinnen und Schüler für ihre Leistungen ausschließlich die drei höchsten Noten „sehr gut“, „gut“ und „befriedigend“ erhielten. Welch eine Erleichterung auf allen Seiten! Und am jüngsten Freitag, bei einer Nachbesprechung mit den Verantwortlichen in der Erwachsenenschule, bekamen Frau Boppert-Hearn und ich zu hören, dass man dort mit dem Niveau des von uns MSA-Lehrkräften unterrichteten Stoffes bzw. dem Niveau unserer MSA-Prüfungen sehr einverstanden gewesen sei. Wir unsererseits bedankten uns bei dieser Gelegenheit für die ausnehmend freundliche Begleitung durch die Erwachsenenschule.
Zwar ist der MSA bei uns letztlich nur „ein Abschluss von mehreren möglichen“ und der nachfolgende Waldorfabschluss – im Laufe des 12. Schuljahres – ist unserem Kollegium mindestens ebenso wichtig. Doch davon abgesehen: Wir gehen alle sehr gelöst und innerlich gestärkt in die Ferien.
Es grüßt, als Oberstufenkoordinator,
Peter Bünning